IM Kelecevic gewinnt 30. Otto-Killer-Gedenkturnier

 oki/ Wie immer fand das Turnier in familiärer Atmosphäre statt. Die Teilnehmerzahl konnte im Vergleich zum letzten Jahr leicht gesteigert werden. Angesichts der Turnierdichte und vielen Spielmöglichkeiten im Internet waren die Organisatoren sehr zufrieden, dass 84 Spielerinnen und Spieler den Weg in die Turnhalle von Mägenwil fanden.

Die Uhren konnten pünktlich in Gang gesetzt werden, das Tempo wurde während des ganzen Turniers durchgehalten und die Rangverkündigung fand auch dieses Jahr pünktlich statt. Dafür sorgten wie jedes Jahr zahlreiche Mitglieder der SF Wettingen-Spreitenbach, die an allen Fronten tatkräftig mithalfen, sei es beim Bereitstellen der Figuren, der Installation der Infrastruktur, der Bewirtung der Gäste (natürlich auch dieses Jahr wieder mit der legendären Gulaschsuppe!) oder beim Aufräumen.

Zur mittlerweile schon 30. Austragung schrieben sich sechs Titelträger ein, darunter der Internationale Meister Branko Filipovic, der als Nummer Eins gesetzt war, oder IM Nedeljko Kelecevic, der das Turnier aus schon gewinnen konnte.

Vor der letzten Runde führte der Junior Roger Gloor aus Schafisheim sensationell das Feld mit einem ganzen Punkt Vorsprung an, musste in der Schlussrunde gegen FIDE-Meister Mahmud Xheladini aber eine Niederlage quittieren, sodass drei weitere Spieler zu ihm aufschliessen konnten.  Zur Ermittlung des Siegers musste also das 2. Wertungskriterium, die Summe der Punkte der Gegner (Buchholzsumme), hinzugezogen werden, und in dieser konnte IM Kelecevic Gloor um einen halben Punkt knapp distanzieren. Knapp dahinter schaffte es FM Xheladini aufs Podest, während es der Badener Alex Lipecki als Startnummer 14 auf den 4 Platz schaffte.

Auf 5.5 Punkte kamen FM Melkumjanc, der das Turnier letztes Jahr gewinnen konnte, und mit Panos Adamantidis ein weiterer junger Badener, der zudem vor zwei Wochen den Titel des Aargauischen Schnellschachmeisters erringen konnte.

Für die Ränge 7 bis 12 benötigte man 5 Punkte. Hier findet man nicht nur den Turnierfavoriten IM Filipovic, sondern mit Arnold Mienert (Benzenschwil) als 9. und Stanko Valencak (Rütihof) als 12. auch zwei weitere Spieler aus der näheren Region

Wie immer musste kein Teilnehmer mit leeren Händen nach Hause gehen, was dem grosszügigen Sponsoring von zahlreichen Firmen und Privatpersonen zu verdanken war.